Die Idee
Kindern soll durch den Besuch des Teddybär-Krankenhauses auf spielerische Weise
die Angst vor Ärzten und Krankenhäusern genommen werden. Die Kinder können ihre
Teddys oder Puppen von unseren TeddyDocs, die an der
Medizinischen Fakultät Mannheim
den Arztberuf anstreben, behandeln lassen und so die
Krankenhaussituation erleben, ohne selbst als Patient oder Patientin
betroffen zu sein.
Geschichte
Die Teddybär-Krankenhäuser gehen auf die Initiative norwegischer Medizinstudenten zurück, die in internationalen Studentenvereinigungen aktiv waren. Über diese Vereinigungen begann der Siegeszug des beliebten Projektes.
1999 fand das erste deutsche Teddybär-Krankenhaus in Heidelberg statt. Mittlerweile gibt es in fast allen medizinischen Fakultätsstädten Deutschlands Teddybär-Krankenhäuser. Im Herbst 2001 wurden die Mannheimer Medizinstudent(inn)en aktiv und organisierten erstmals ein Teddybär-Krankenhaus.
Durchführung
Das Thema Krankheit wird vor dem Besuch des Teddybär-Krankenhauses
in den Kindergärten bzw. Schulen in kleinen Gruppen erarbeitet. Die Kinder
sollen ihren Stofftieren Krankheiten zuweisen, die behandelt und geheilt
werden sollen. Auf den Kapuzinerplanken in der Mannheimer Innenstadt werden
für zwei Tage ein Sanitätszelt als Krankenhaus, ein Wartebereich und
eine Apotheke aufgebaut.
Während der Wartezeiten sowie nach dem "Arztbesuch" werden die Kinder
betreut - die Kinder können malen, basteln und können sich auf einer Hüpfburg
austoben.
In Nachgesprächen kann nochmals auf Krankheitserleben und die Sorgen
als Teddy-Mama bzw. -Papa eingegangen werden. Außerdem steht ein Rettungswagen
zur "Erkundung" durch die Kinder bereit.
Eingeladen sind alle Kindergärten und Grundschulen Mannheims, Ludwigshafens und Umgebung. Aber auch alle Eltern und Großeltern können mit ihren Kinder und Enkeln das Teddybär-Krankenhaus besuchen.
Ablauf
Die Kinder werden mit ihren Teddy-Patienten von Teddy-Krankenschwestern und -pflegern
begrüßt und zum TeddyDoc gebracht. Dort wird zunächst nach der
Krankengeschichte gefragt. Wichtig ist, dass mögliche gesundheitliche
Probleme der Kinder selbst unberührt bleiben. Die Behandlung von Krankheiten der
Kinder entspricht nicht der Zielsetzung des Teddybär-Krankenhauses. Dies kann
und soll nicht von den Studierenden geleistet werden.
Die Behandlung der
Teddy-Patienten beschränkt sich auf nicht-invasive Maßnahmen, z. B. Abhören, Abtasten,
Verbände anlegen usw. Aber: Wir können beschädigte Stofftiere/Puppen
(Bein ausgerissen etc.) nicht reparieren!



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